Sehenswertes in Oldenburg

Das Oldenburger Schloss steht im Zentrum der Stadt und wurde auf dem Fundament einer
mittelalterlichen Wasserburg erbaut. In unmittelbarer Nähe entstand im 19. Jahrhundert ein prächtiger Schlossgarten, angelegt im englischen Landschaftsstil, der bis heute seine pittoreske Atmosphäre bewahrt hat.

Die St. Lamberti-Kirche mit ihren fünf neugotischen Türmen ist das höchste Gebäude in der Innenstadt, und wer das Gotteshaus betritt, den erwartet eine Überraschung. Das Stadtbild prägt seit 1893 die imposante Kuppel des Oldenburgischen Staatstheaters. Der Bau besticht durch seinen antiken Säulenvorbau und die neubarocke Innenausstattung, die in ihrem Kern bis heute erhalten geblieben
ist. Als architektonischer Höhepunkt präsentiert sich außerdem das städtische Kulturzentrum PFL im spätklassizistischen ehemaligen Peter Friedrich Ludwigs Hospital. Der dreiflügelige Bau mit dem sechsteiligen Säulenportikus hat eine eindrucksvolle Wirkung.

Natürlich ist auch Baukunst früherer Epochen vielfach zu bewundern. Eines der wenigen erhaltenen Gebäude aus dem Mittelalter ist der Turm „Lappan“. Er ist heute das Wahrzeichen der Stadt und Sitz der Oldenburg-Info.

Shoppinglust und Marktgenuss

Zeit zum Bummeln und Shoppen, Zeit für gutes Essen – all das bietet Oldenburg. In der Innenstadt wird der Besucher von einer großen Fußgängerzone begrüßt. Mehr als 600 Läden gibt es hier, viele davon sind inhabergeführt, das heißt: Man bekommt natürlich auch hier die international bekannten Marken, aber eben nicht nur.

Man muss wissen, dass die Stadt als zentraler Ort von Regionen entstanden ist, die eigenständig und ländlich geprägt sind. Und wer all dies an einem Ort erleben möchte, kann freitags den Rathausmarkt besuchen. Dort findet der Bauernmarkt statt, der sich gleichzeitig wie eine Reise durch die nordwestdeutsche Provinz und die regionaltypischen Genüsse anfühlt, umrahmt von großstädtischer Architektur und urbanen Cafés und Restaurants.

Darf es ein bisschen Kultur sein?

Oldenburgs Museen und Ausstellungshäuser geben Impulse zwischen Archäologie und Computeranimation, zwischen Malerei und Installation. Großherzöge und wohlhabende Bürger früherer Zeiten sammelten Kunst und kulturell Bedeutsames zu Bildungszwecken für die Bürger. So entstand schon früh eine abwechslungsreiche Museumslandschaft.

Wer Theater und Bühnen liebt, kann festliche Premieren im Oldenburgischen Staatstheater, Heiteres und Rührendes im Figurentheater „Laboratorium“ oder spannende Experimente in kleineren Studios erleben. Und falls Sie es noch nicht wussten: Die steinzeitlichen Hünengräber im Oldenburger Land sind älter als die Pyramiden von Gizeh! In Oldenburg können Sie einen Nachbau im Originalmaßstab begehen.

Und sonst so?

Fotos: Stadt Oldenburg, Matthias Knust

Ein augenscheinliches Merkmal der Stadt sind die vielen Fahrradfahrer. Fahrräder gehören genauso
zur Stadt, wie Grünkohl und eine Kohlfahrt in den Wintermonaten.

80 Prozent der Wirtschaft sind dem Dienstleistungsbereich zuzuordnen, aber auch Handwerk und Industrie sind wichtig. Und nicht nur das: Oldenburg profitiert auch von den Hochschulen, die Studierende in die Stadt ziehen. Diese bleiben häufig, weil sie sich wohlfühlen. Über 20.000 Studenten sorgen für belebte Szenetreffs und ein buntes Nachtleben, eine junge Kulturszene, besondere Boutiquen und gut bestückte Buchläden – eben die Zutaten, die eine Stadt zum Leben braucht. Wer sich nicht entscheiden kann zwischen dem Tempo einer Metropole und der Ruhe einer ländlichen Idylle, findet hier einfach beides.

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Oldenburg Tourismus